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The seven deadly sins

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Tags: BDSM - F-F - Twostories

The seven deadly sins von Maria BeattyDie Filme von Beatty haben eine elegante, altmodische Ausstrahlung, wie im Stummfilm der zwanziger Jahre. Fast scheinen die nostalgischen, französischen Postkarten im Duotint mit wollüstigen nackten Damen wieder zum Leben erweckt zu werden.
Beurteilung: 7.5 (0-10)


Der Film beginnt zartromantisch mit einer Dame, die einige Zeit verträumt vorm Spiegel steht. Aber schon rasch wird klar, dass wir hier zu tun haben mit einer Herrin, die ihre schöne junge und unterwürfige Dienstmagd Dinge machen lässt, die sie befriedigt. Der perfekte Körper der jungen Magd wird den Unterrichtseinheiten der “Seven Deadly Sins” unterworfen. Die Herrin ist Expertin für sinnliche Peinigungen und sie bestraft ihre Angestellte unter anderem mit Spanking, Brustwarzenklemmen und Seilen. Schöne Bilder hier und herrlicher Schmerz. Beide genießen sie sichtlich, der Sadismus der Herrin wird von dem leidenschaftlichen Verlangen der Dienstmagd nach Bestrafung ergänzt. Das zarte Fleisch wird geschlagen, gefoltert und festgebunden und alles wird von lustvollem Stöhnen und Lachen des Opfers begleitet. Und doch bleibt die Dienstmagd ihr unterwürfig.

 

Der Film ist zwar hauptsächlich in schwarz-weiß gedreht, bekommt manchmal jedoch einige leuchtende Farbakzente. Es wird ein wunderschönes Bild der zwanziger Jahre, als Dekadenz noch ein Privileg war, gezeichnet. Durch die fantastische Kombination von altmodischen Bildern und Gegenwart wird dieser Film zu einem Genuss im Genre des Fetischfilms. Die Musik ist nicht gerade einfach, eher experimentell. Es ist deshalb kein leichter Film, aber für Liebhaber des Arthouse-Films ist er ein künstlerischer Hochgenuss.

 

Spieldauer: 52 Minuten
Darsteller: Mistress Dakota und Katie Jordan
Musik: Nick Holmes
Kategorie: BDSM
Regie: Maria Beatty, France 2002
Beurteilung: 7.5 (0-10)

 

Schau dir den Trailer "Seven deadly sins" an

 

Der zweite Film auf der DVD trägt den Titel “Lust”. Auch hier sehen wir wieder ein Spiel von Herrin und Angestellter. Diesmal sind die Szenen etwas weniger heftig. Dieser Film ist mehr ein romantisches Gedicht, eine Ode an die Frauenliebe, bei der Zärtlichkeiten und Küssen am wichtigsten sind. Die Damen verschmelzen im Zeitlupentempo völlig miteinander und lieben sich leidenschaftlich und voller Variation, ohne dass wir die Genitalien zu Gesicht bekommen. Erst ganz zum Schluss werden der Dienstmagd die Hände auf den Rücken gebunden.

 

Auch dies ist ein Stummfilm, bei dem kaum Geräusche der Hauptdarstellerinnen wahrnehmbar sind. Die Musik ist von Malcolm McLaren und einfacher anhörbar als die des ersten Filmes. In diesem Film dominieren Farben, vor allem rot, viel Licht von oben und ein grüner Akzent. Hierdurch entsteht eine sehr besondere grafische Atmosphäre. Die Umgebung und die Räume, in denen sich alles abspielt, ändern sich kaum. Fast scheint es, als seien alle Aufnahmen aus einer Kameraperspektive gemacht worden. Dieser Film ist von einer ganz anderen Größenordnung als der erste. Der erste Film ist ein richtiger Fetischfilm, dieser ist viel romantischer, softer und träger.

 

Spieldauer: 35 Minuten
Darsteller: Miriam Tyndall und Katie Jordan
Musik: Malcolm McLaren
Kategorie: BDSM
Regie: Maria Beatty, France 2002
Beurteilung: 7.5 (0-10)


Schau dir den Trailer "Lust" an

 

Filme von Maria Beatty sind als Video On Demand erhältlich.
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