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Ecstasy in Berlin, 1926

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Tags: BDSM - F-F - Onestory

Ecstasy in Berlin, 1926 von Maria BeattyStilvoller schwarz/weiß Film, in dem das Fetischspiel von zwei Frauen sehr kunstvoll wiedergegeben wird. Schöne zwanziger Jahre Atmosphäre und Stil. Fotografisch ganz besonderer und innovativer Film.
Beurteilung: 7.8 (0-10)


Stil und Farben erinnern uns sofort an das Berlin der zwanziger Jahre, obwohl wir nichts von der Umgebung oder dem Straßenbild zu sehen bekommen werden. In der Eröffnungsszene sehen wir eine Hand in einem weißen Handschuh, die eine Injektionsnadel von einem weißen Satintuch nimmt. Anschließend wird diese in einer Nahaufnahme in einen Oberschenkel gestochen. Wir sehen das Gesicht einer Schöne aus dem Jahre 1926. Sie gerät in Ekstase und taucht in eine Fantasiewelt ein.


Ecstasy in Berlin, 1926 von Maria BeattyEs fängt mit einer weißen Hand an, die sie im Nacken berührt und sie zur Unterwerfung zwingt, gleich danach folgen Neckereien und imaginäre Küsse einer starken Frauenfigur. Sie schwebt durch verschiedene und abwechslungsreiche exotische Experimente, die alle durch ihre bezaubernde Unterwerfung und die absolute Kontrolle ihrer Partnerin ermöglicht werden. Ihr weißer Po wird geschlagen aber auch geliebkost, ihre Lippen werden geküsst und gezwungen, einen Stiefel mit hohen Absätzen zu lecken.
Sie träumt davon, ganz fest in einem Korsett eingeschnürt zu werden, so fest, dass nur noch eine Wespentaille übrig bleibt. Das Schnüren geht aber einen Schritt weiter, denn es werden Ketten verwendet und ihr Gesicht wird bedeckt. Dies führ zu einem graphischen Höhepunkt.


Ecstasy in Berlin, 1926 von Maria BeattyDer Film ist in schwarz/weiß gedreht, aber manche Bilder sind getönt. Es sind größtenteils hautnahe Nahaufnahmen. Die Montage von manchmal mehreren Bildern, die ineinander verfließen, verleihen dem Film einen sehr eigenen Touch. Die Musik unterstützt das Ganze und hört sich an, als sei sie eigens für diesen Film gemacht worden. In der Eröffnungsszene ist nur ein Saxophon zu hören. Alle Bilder sind graphisch sehr ausgewogen und obwohl das Bild manchmal eine etwas körnige Struktur hat, ist alles mit viel Aufmerksamkeit gemacht und spannend gestaltet.

Ecstasy in Berlin, 1926 von Maria Beatty
Die Filme von Maria Beatty sind ein Wohltat und ganz anders als meisten Sexfilme. Obwohl die Thematik ganz schön hart ist (Peitschen, Fesselungen mit Ketten, ein völlig verdecktes Gesicht), ist der Film spannend und erregend, auch wenn man nicht unbedingt so viel mit Fetisch hat. Der Film ist erotisierend, ohne dass viele Geschlechtsteile gezeigt werden. Es sind die Details, die Körpersprache und der Gesichtsausdruck, die für die richtige Atmosphäre sorgen.


Durch den hohen Gehalt an Fetisch ist dieser Film nicht unbedingt geeignet für beginnende PornozuschauerInnen.

45 Minuten, schwarz/weiß und getönt
Darstellerinnen: Sonya Sovereign und Paula Rosengarthen
Musik: Nick Holmes
Kategorie: BDSM
Regie: Maria Beatty, Frankreich 2004
Beurteilung: 7.8 (0-10)

Schau dir den Trailer an

 

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