In einem italienischen Dorf der fünfziger Jahre lebt die junge und aufreizende Lola, die nur eins möchte: Sex. Verführerisch fährt sie auf ihrem Rad durch das Dorf und lässt sogar den Pfarrer erröten. Findet sie den Mann ihrer Träume, den Mann, der ihr Genuss verschaffen kann?
Beurteilung: 7.5 (0-10)
Inspiration bekommt sie genug. Sowohl bei ihrem eigenen Vater als auch bei der Näherin ihres Brautkleides passieren Dinge, die für sich sprechen und die nach Meinung der Frauen im Dorf kein Licht vertragen. “Derjenige, der mich wirklich genießen lassen wird, wird glücklich werden”, sagt sie am Ende des Films.
Die Geschichte fasziniert nicht wirklich. Wohl aber gibt es viele schöne und erregende Filmbilder. Fast alles wird auf erotische Weise verfilmt, sogar das Ende der Salami. Es ist jedoch eine weiche Form der Erotik, man sieht viele flatternde Kleider, oft ohne Höschen drunter. Ein vielsagender Schatten an der Wand, Projektionen erotischer Fotos oder ein Frauenpo in Nahaufnahme, die Spezialität von Tinto Brass. Man spürt das Verlangen Lolas immerzu. Ihr Frohsinn und ihre Verspieltheit geben dem Zuschauer ein positives und fröhliches Gefühl. Die wenigen Liebesszenen, die es in diesem Film gibt, sind so unbeholfen von dem Teenager dargestellt, dass man nicht wirklich heiß davon werden kann. Zur Beruhigung sei gesagt, dass man keine Geschlechtsteile zu sehen bekommt. Mehr als das lustige Haardreieck Lolas bekommt man nicht zu sehen.
Diesen Film sollte man sich nicht anschauen, wenn man sexuell stimuliert werden möchte, dafür spielt sich alles zu träge ab und ist die Suggestion nicht stark genug dargestellt. Fröhlich wird man aber wohl von diesem Film, und wer weiß, wozu Fröhlichkeit führen kann.
Spieldauer: 98 Minuten
Italienisch gesprochen, englische Synchronisation, Deutsch Untertitel
Regie: Tinto Brass, Italien 1998
Beurteilung: 7.5 (0-10)
Habt Ihr diesen Film gesehen und wie findet Ihr diesen Film?
Hier könnt Ihr dazu Eure Anmerkungen schreiben.







Kommentare