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Mainstream Pornofilme werden nur selten von Frauen gedreht. Regisseurin Tanya Hyde stellt eine besonders niveauvolle Ausnahme dar. Es gibt bestimmte Übereinstimmungen zwischen ihr und Andrew Blake und vor allem Michael Ninn. Für alle drei sind Latex, Lack und Leder, High Heels und andere Hilfsgegenstände unglaublich wichtig. Wir können hier ruhigen Herzens von Fetisch sprechen, manchmal bereits von SM-Details. Filme von Andrew Blake sind im Allgemeinen verträumt und träge, die von Tanya Hyde schnell und dynamisch. Sie verwendet wie Michael Ninn mehr filmische Elemente, zum Beispiel den schnellen Wechsel der Kamera-Aufstellung, kurze Schnitte, besondere Farbeffekte oder gerade grobkörnige Filme. Uns wird klar, dass wir hier mit einer weiblichen Regisseurin zu tun haben. Keine einzige Sexszene ist vorhersagbar. Die Filme entsprechen so gar nicht dem gängigen Muster, dem wir so oft in Mainstream Pornofilmen begegnen. Dadurch sind Hydes Filme eine Wohltat, erfrischend und überraschend. Bemerkenswert ist außerdem, dass Details, die uns normalerweise in Filmen ärgern, fehlen: so sehen wir zum Beispiel keine Pornodarstellerin mit Hundeblicken oder einladende Blicke in die Kamera. Auch übertriebenes Stöhnen, das nicht zu den Filmbildern passt, kommt nicht vor. Ganz im Gegenteil: sie verwendet aufpeitschende, rhythmische Musik, die für das richtige Tempo sorgt und die gut zu den Filmbildern passt. Manchmal hört man Stöhnen, aber es stört hier nicht. Bild und Musik ergänzen einander auf perfekte Weise. Auch hierin unterscheidet Hyde sich von ihren Kollegen und sie zeigt, dass sie wirklich eine Filmkünstlerin ist.
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