Ein SM-Film, angelehnt an die Story von Der Schönen und das Biest. Beast ist ein anscheinend hässlicher Mann, der sich gern SM-Sexspiele anschaut, selber aber nie daran teilnimmt. Weil er sich heimlich in die bildhübsche aber unerreichbare Domina verknallt hat…
Beurteilung: 7.5 (0-10)
So ausgesprochen hässlich ist der männliche Hauptdarsteller von Beast nun auch wieder nicht. Zugegeben, er schaut ziemlich düster drein und er hat eine große Narbe im Gesicht, aber sonst fehlt diesem Mann nichts. Eigentlich ist es sogar ganz angenehm, neben den sonstigen gestylten und trainierten Plastikkörpern amerikanischer Darsteller einmal einen etwas robusteren Typ zu sehen!
Die Geschichte handelt von einem Mann, der sein Ding noch nicht so recht gefunden hat. Er träumt von bildschönen Dominas und versucht eine solche im SM-Bordell Inferno zu finden. Er zahlt Geld, um sehen zu dürfen, wie verschiedene weibliche Dominas ihre Sklaven behandeln. Schließlich fasziniert ihn eine der Dominas in diesem Club: Beauty. Als Beauty von ihrem Chef beschimpft wird, eilt Beast zu Hilfe und erschießt ihn, worauf sie wütend wird und sich von Beast zurückzieht. Das ist das Ende des Film, also wirklich nur eine hauchdünne Story. Diese reicht jedoch um uns in eine geschmackvoll gestaltete SM-Welt eintauchen zu lassen!
Es spielen viele bekannte Pornodarsteller und -darstellerinnen in Beast. Und die meisten Frauen haben sogar echte statt silikongefüllte Brüste. Die Männer sehen auch ziemlich appetitlich aus. Kurzum: alle sind sie schön, außer Beast also…
Die Atmosphäre dieses Films ist schwer und düster, mit vielen klirrenden Ketten, unheimlichen Kerkern und schwerer Heavy Metal Musik. Richtig gruselig oder schaurig wird es nicht: zum Glück wird nicht wirklich physisch gefoltert (außer dem ‘echten’ Blut auf dem Rücken nach einigen Peitschenhieben). Die Sexszenen sehen ziemlich realistisch aus, aber werden nicht jedermanns Sache sein. Dominas spucken ihren Sklaven ins Gesicht, beißen ihnen in den Schwanz, geben Schläge drauf und beschimpfen und erniedrigen ungeniert drauf los. Nicht jeder kann das verkraften. Selber fand ich die Deep-Throat-verlaufene-Wipperntusche-Blas-Szene ziemlich ekelhaft. Andere Szenen dagegen ließen meinen Puls um einiges höher schlagen!
Beast hat absolut ein paar sehr schöne, supererregende Szenen zu bieten. Deshalb erstaunt nicht, dass Regisseur Michael Raven (der um die vierzig Pornos gedreht hat) diesen Film selbst als eines seiner Meisterwerke sieht. Dass Beast auch viele Preise bei den AVN 2002 Awards bekam, hat den Macher sicherlich stolz gemacht…
Spieldauer: 89 Minuten
Der Film hat 2002 den Preis für 'Best Actor - Film' bei den AVN Awards gewonnen.
Regie: Michael Raven, USA 1999
Beurteilung: 7.5 (0-10)
Habt Ihr diesen Film gesehen und wie findet Ihr diesen Film?
Hier könnt Ihr dazu Eure Anmerkungen schreiben.







